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Appell zur Erhaltung der Informationsfreiheit

Gemeinsame Erklärung der Kreisvorsitzenden von ÖDP und Piratenpartei

Aus den in Berlin laufenden Koalitionsverhandlungen sind Nachrichten nach außen gedrungenen, dass die Informationsfreiheit für die Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt werden soll. Das veranlasst die Kreisvorsitzenden von ÖDP (Walter Stadelmann) und Piraten (Markus Rauh) zu einer gemeinsamen Presseerklärung.

Informationsfreiheit Basis der Demokratie

Für die Piratenpartei gehört die Informationsfreiheit quasi zur DNA seit ihrer Gründung. Kreisvorsitzender Markus Rauh: „Wir Piraten sind nicht nur für die Erhaltung des Informationsfreiheitsgesetz, sondern streben eine komplette Weiterentwicklung an - das Transparenzgesetz. Das Recht auf freien Zugang zu Informationen ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Der Plan, das Informationsfreiheitsgesetz abzuschaffen, ist ein Angriff auf Transparenz und Bürgerrechte. Statt Geheimhaltung brauchen wir mehr Offenheit – ein echtes Transparenzgesetz! Ich werde mich mit aller Kraft gegen diesen gefährlichen Rückschritt stellen und für eine Politik kämpfen, die den Menschen dient, nicht den Interessen einiger weniger.“

Schon 2006 die erste Initiative

Und die ÖDP hat sich schon für Informationsfreiheit eingesetzt, als es die Piratenpartei noch gar nicht gab. Denn der erste Antrag auf Informationsfreiheit im Nürnberger Land kam 2006 von den Ökodemokraten unter dem jetzigen Kreisrat Walter Stadelmann: „Wer gerade jetzt in Zeiten von Fake News und Verschwörungstheorien die Informationsfreiheit einschränkt, fördert die Desinformation und Spaltung der Bevölkerung! Ohne Information und ungehinderten Zugang zu staatlichen Vorgängen ist Demokratie nicht möglich.“

Appell an Edelhäußer und Merz

Deshalb fordern beide Kreisvorsitzende den zuständigen Bundestagsabgeordneten Ralph Edelhäußer und CDU-Chef Friedrich Merz auf: „Lassen sich sich nicht von kurzsichtigen Interessen Einzelner in den eigenen Reihen und von interessierten Lobbyverbänden aufs falsche Gleis setzen!

Nehmen Sie sich nicht den Despoten Trump zum Vorbild, sondern setzen Sie sich an die Spitze der Gegenbewegung für Informations- und Pressefreiheit! Verteidigen Sie die bisherigen Errungenschaften in Sachen Demokratie und Bürgerbeteiligung! Sorgen Sie dafür, dass Deutschland und die EU die führenden Demokratien in der Welt werden.“

Feldsperlingen und Hornissen ein Zuhause geben

Bernd Kellermann, ÖDP- und LBV-Mitglied reinigt wie jedes Jahr die Bruthilfen bei Freunden, auf seiner Arbeitsstätte und in seinem Naturgarten zuhause. 

Wie wichtig so ein kleiner Beitrag sein kann, zeigen die drei bis vier Brutpaare der Feldsperlinge und die jedes Jahr besetzten Hornissenkästen. 

Allein in den letzten drei Jahren flogen ca. 1000 junge Königinnen aus. 

Die Reinigungsaktion sollte jedes Jahr in den Herbst-/Wintermonaten bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt durchgeführt werden.

 

 

Ein Neujahrsspaziergang gegen den Sandabau

Der von der ÖDP kurzfristig organisierte Neujahrsspaziergang am Vogelherd am Samstag 11.1.25 war mit ca. 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern erfreulich gut besucht.  Aaron Mühlendyck (BI gegen den Sandabbau Altdorf) berichtete über aktuelle Informationen zum geplanten Sandabbaugebiet am Vogelherd. Das ist das Waldgebiet, welches von der Autobahn A6, der Röthenbachklamm und den Altdorfer Ortsteilen Röthenbach und Ludersheim, weiter von der Fischbacherstraße bis zum vom Autobahnkreuz Altdorf bei Ungelstetten begrenzt wird. Das 39 Hektar große Waldgebiet entspricht etwas der Größe von 56 Fußballfeldern!! 

Die Folge wären der Verlust eines einzigartigen Naturraums durch

- dauerhafte Zerstörung der Biodiversität

- bedrohten Schutz von Wasser und Luft

- Verkehrsbelastung und Gesundheitsrisiken

- gefährlichen Feinstaub und gesundheitliche Schäden

- erhebliche Zunahme der Lärmbelastung durch den Wegfall des Waldes

Weitere Informationen und Details: https://www.rettet-den-roethi.de/

ÖDP-Ortsvorstand Herbert Fischer ergänzte wichtige Aspekte zur Biodiversität (Artenvielfalt) und zeigte hierzu Beispiele. Anschließend führte Walter Stadelmann (ÖDP Kreisrat Nürnberger Land und Bundestagskandidat) die Gruppe durch das Waldgebiet. An mehreren Stellen gab er Hinweise und Erläuterungen zu den ökologischen und archäologischen Besonderheiten, wie Retsen von zwei Vogelherden. Zahlreiche Fragen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmenden haben gezeigt, dass das Thema "Sandabbau" die Menschen bedroht. Künftige werden weitere Veranstaltungen und Aktionen mit der "BI gegen den Sandabbau Altdorf" und weiteren Bündnispartnern stattfinden,  um die Bevölkerung der betroffenen Altdorfer Ortsteile zu informieren und zu sensibilisieren.
Herbert Fischer, Dr., ÖDP Ortsverband Altdorf/Burgthann/Winkelhaid

 

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